Satzung

§ 1. Name und Sitz

Die Vereinigung führt den Namen "Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V. Landesverband Nordwest", im Nachfolgenden Landesverband genannt.
Sitz des Vereins ist jeweils der Wohnort des Vorsitzenden.

§ 2. Zweck

Der Landesverband Nordwest bezweckt den Zusammenschluss aller Amateurfilm- und Videovereinigungen der Bundesländer Bremen und Hamburg und das nördliche Niedersachsen und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Landesverband darf steuerbegünstigte Vereine nicht durch Mittelzuweisung fördern.

Zweck des Vereins ist die Förderung des Amateurfilms, des Amateurfilmwesens und der Videografie auf künstlerischem, volksbildendem und völkerverständigendem Gebiet ohne Rücksicht auf politische, konfessionelle, berufliche oder sonst trennende Gesichtspunkte. Der Landesverband Nordwest übernimmt die in der Satzung des Bundes Deutscher Film- Autoren e.V. (BDFA) insbesondere im § 19 der BDFA - Satzung festgelegten Aufgaben eines Landesverbandes. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

  1. den engen Zusammenschluss von Amateurfilm- und Videovereinigungen und Verbänden sowie Einzelpersonen zur Förderung und Pflege des deutschen Amateurfilmes und der Videografie auf allen Anwendungsgebieten und Unterstützung der angeschlossenen Vereinigungen auf jede nach dieser Satzung möglicher Art;
  2. Mithilfe bei der Gründung von Amateurfilm- und Amateurvideovereinen und –Gemeinschaften;
  3. Herausgabe von Verbandsmitteilungen;
  4. Vorträge und Demonstrationen über technische, künstlerische, dramaturgische, rechtliche und sonstige Fragen auf allen Gebieten des Amateurfilms und der Videografie;
  5. Durchführung von und Mitwirkung bei deutschen und internationalen Veranstaltungen;
  6. Ausrichtung von Wettbewerben auf Orts-, Regions-, Landes- und Bundesebene und Beteiligung an internationalen Wettbewerben;
  7. Vorführung von Filmen und Videobändern durch die angeschlossenen Vereinigungen und Gemeinschaften zur Verbreitung des Amateurfilm- und Videogedankens bei anderen Institutionen, zum Beispiel Volkshochschulen, Jugendverbänden. Behörden oder sonstigen interessierten Vereinigungen;
  8. Vertretung der angeschlossenen Film- und Videoamateure gegenüber in- und ausländischen Körperschaften, Behörden, und Organisationen;
  9. Erfahrungsaustausch mit der Film-, Foto- und Videoindustrie sowie mit Film- und Videoamateuren des In und Auslandes;
  10. Zusammenarbeit mit Presse, Rundfunk und Fernsehen;
    Mitwirkung an den Aufgaben der Unica im CICT der UNESCO;

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Ziele.

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Landesverbandes fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 3. Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4. Mitglieder

Jede Amateurfilm- und Videovereinigung mit Sitz im Bundesland Bremen und Hamburg und dem nördlichen Niedersachsen und jede einzelne Person mit Wohnsitz im Bundesland Bremen und Hamburg und dem nördlichen Niedersachsen kann auf schriftlichen Antrag Mitglied im Landesverband Nordwest werden. Ausnahmen regelt der Vorstand.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

Die bestehenden BDFA-Clubs und Einzelmitglieder der ehemaligen Landesgruppe Nordwest sind uneingeschränkt Mitglied im Landesverband Nordwest. (§3 BDFA Satzung).

Die rechtliche Selbständigkeit der Clubs bleibt unangetastet.

Der Landesverband gliedert sich in die beiden Regionen Hamburg und Bremen mit den jeweils angegliederten Clubs aus dem Bereich Nordniedersachsen. Für die Regionen sind die Beschlüsse des Landesverbandes verbindlich.

Die Mitglieder sind an die Satzung und die ordnungsgemäßen Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden.

§ 5. Mitgliedsbeiträge, Haushaltswesen

Zur Durchführung der Aufgaben des Landesverband Nordwest haben die Mitglieder Clubs einen Beitrag für jedes Clubmitglied an den Landesverband zu zahlen.

Der Beitrag ist unabhängig von der Beitragsleistung an den BDFA.

Die Höhe des Beitrages wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

Die Beiträge sind Bringschuld. Sie sind vierteljährlich jeweils bis zur Mitte des Quartals zu zahlen. Mahngebühren gehen zu Lasten der Mitglieder.

Solange fällige Beiträge trotz Mahnung nicht bezahlt sind, ruhen sämtliche Mitgliedsrechte.

Der Schatzmeister verwaltet das Vermögen des Landesverbandes, das insbesondere aus den Mitgliedsbeiträgen gebildet wird, nach den Weisungen des Vorstandes und führt die Landesverbandskasse.

Er nimmt alle Zahlungen für den Landesverband gegen seine alleinige Quittung in Empfang und leistet Zahlungen für den Landesverband auf Anweisungen des Landesverbandsvorsitzenden innerhalb der Grenzen des Haushaltsplanes. Zum Ende

eines jeden Geschäftsjahres hat er dem Vorstand einen Kassenabschluss und eine Übersicht über das Vermögen des Landesverbandes vorzulegen.

Die Mitgliederversammlung bestimmt 2 Rechnungsprüfer, deren Prüfungsbericht der Mitgliederversammlung vorzulegen ist. Die Rechnungsprüfer werden für die Dauer von 2 Jahren gewählt, und zwar in der Weise, dass jeweils ein Prüfer an der Vorjahresprüfung beteiligt war. Eine Wiederwahl der Rechnungsprüfer ist frühestens 4 Jahre nach seiner Wahl möglich.

§ 6. Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch Kündigung der Mitgliedschaft des Clubs im BDFA, durch Auflösung oder Ausschluss des Clubs aus dem BDFA sowie durch Auflösung des Landesverbandes Nordwest.

Die Beendigung der Mitgliedschaft durch Austritt kann nur mit dreimonatiger Frist zum Ende des Geschäftsjahres durch eingeschrieben Brief an den Landesvorsitzenden erfolgen.

Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden:

a) bei Verstößen des Mitgliedes gegen den Zweck und die Ziele des Landesverbandes,

b) wegen eines das Ansehen des Landesverbandes schädigenden Verhaltens oder der Störung des Verbandsfriedens.

Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 8. Organe des Landesverbandes

Organe des Landesverbandes sind:

1.) die Mitgliederversammlung

2.) der Vorstand

3.) der erweiterte Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

1.) dem 1. Vorsitzenden (Landesverbandsvorsitzender)

2.) dem 2. Vorsitzenden

4.) dem Schatzmeister

5.) dem Jurybeauftragten

Der erweiterte Vorstand besteht aus:

1.) dem Regionsleiter Bremen

2.) dem Regionsleiter Hamburg

3.) dem Sprecher der Einzelmitglieder

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf drei Jahre gewählt und bleibt solange im Amt, bis Neuwahlen stattgefunden haben. Eine Wiederwahl ist zulässig.

Alle Ämter werden ehrenamtlich geführt, jedoch haben die Inhaber dieser Ämter Anspruch auf Ersatz der im Interesse des Landesverbandes gemachten Aufwendungen.

Der Landesverband Nordwest wird durch den Landesverbandsvorsitzenden vertreten, bei dessen Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden.

§ 9. Mitgliederversammlung

Spätestens bis zum 31.1. eines jeden Jahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Zu den Aufgaben dieser Mitgliederversammlung gehören insbesondere folgenden Angelegenheiten:

1.) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes

2.) Erläuterungen der Rechnungslegung für das abgelaufene Geschäftsjahr durch den Schatzmeister

3.) Entlastung des Vorstandes

4.) Wahl der Vorstandsmitglieder

5.) Wahl der Kassenprüfer

6.) Aufstellung des Etats

7.) Festsetzung des Beitrages

8.) Beschlussfassung über Satzungsänderungen

9.) Beschlussfassung über Anträge

10.) Verschiedenes

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Interesse des Landesverbandes sie erfordert oder die Einberufung von einem Drittel der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.

Die Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand schriftlich unter Angabe von Ort,

Zeitpunkt und der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens drei Wochen einzuberufen.

Den Vorsitz führt der Landesverbandsvorsitzende oder ein von ihm zu bestimmendes Vorstandsmitglied.

Anträge an die Mitgliederversammlung zur Tagesordnung müssen dem Landesverbandsvorsitzenden bis zum 1.12. des abgelaufenen Geschäftsjahres schriftlich zugehen. Der Landesverbandsvorsitzende muss diese Anträge in die Tagesordnung aufnehmen.

Nach diesem Termin oder während der Mitgliederversammlung eingehende Anträge zur Tagesordnung können mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmen angenommen werden. Ausgeschlossen von dieser Regelung sind jedoch Anträge zur Satzungsänderung.

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen wurde und mindestens die Hälfte der Stimmen der ordentlichen Mitglieder anwesend oder anderweitig stimmberechtigt vertreten sind. Erreicht die Mitgliederversammlung die Beschlussfähigkeit nicht, muss mit einer Frist von mindestens 3 Wochen erneut eingeladen werden. Die so einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 1/3 der Stimmen der ordentlichen Mitglieder anwesend oder anderweitig stimmberechtigt vertreten sind.

Die Mitgliederversammlung fasst ihre Entschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Für Satzungsänderungen oder bei Ausschluss eines Mitglieds ist eine Mehrheit von 75 % der abgegebenen Stimmen erforderlich.

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Die Protokolle sind den Mitglieder zuzustellen.

§ 10. Stimmrecht

Die Mitglieder haben für jede namentlich dem Landesverband gemeldeten, angefangenen 10 Mitglieder, für die nach § 5 Beiträge abgeführt werden, eine Stimme.

Die Einzelmitglieder haben für je angefangene 10 Einzelmitglieder, für die Beiträge nach § 5 gezahlt werden, eine Stimme. Sie werden durch den von Ihnen gewählten Sprecher vertreten.

Die Stimmen können durch eine oder mehrere von den Mitgliedern bevollmächtigte Delegierte wahrgenommen werden.

§ 11. Auflösung

Die Auflösung des Landesverbandes kann nur mit vierfünftel der anwesenden Stimmen einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, sofern mindestens 75 % der Mitglieder anwesend sind.

Bei Auflösung des Landesverbandes oder Wegfall steuerbegünstigte Zwecke fällt das Vermögen des Landesverbandes an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung zur Förderung des Amateurfilm- und Videowesens.

§ 12. Inkrafttreten

Diese Satzung tritt nach Beschlussfassung durch die außerordentliche Mitgliederversammlung am 13. Januar 2007 in Kraft.

 

Harsefeld, 13. Januar 2007

(Horst Brücker)                                                                     (Horst Schmidt)

1 . Vorsitzender                                                                    2. Vorsitzender